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Was man über die PSX wissen muss 

Was ist die Windows PowerShell?

  • Interaktive Shell („DOS-Fenster“)
    • Nachfolger von COMMAND.COM und CMD.EXE

    • Deutlich mächtiger als die Vorgänger (vergleichbar Unix-Shells)

  • Scripting-Umgebung
    • Einerseits im Sinne von Ausführungs-Umgebung (à Windows Script Host),

    • Andererseits – seit Windows PowerShell 2.0 – auch im Sinne von Entwicklungsumgebung (IDE)

    • State-of-the-Art Kommandozeilen- und Automatisierung-Schnittstelle und stategische Plattform der kommenden Jahre im Microsoft-Umfeld 

 Was sind die Highlights von Windows PowerShell?

  • Deutlich mächtiger als die Vorgänger

    • Viel mehr „eingebaute Befehle“ (Cmdlets), z.B. für Schleifenkonstrukte („For-Each“, „Do-While“, „Do-Until“, „For“), Entscheidungen („If-Then-Else“, „Switch“), Funktionen („Function“), Debugging („Write-Debug“), etc.

    • In der Regel keine „Tools und Utilities“ („sleep“, „ntrights“, „msgbox“, etc.) mehr erforderlich

    • PowerShell 1.0 und 2.0 verfügbar als Windows Update für Windows XP, Windows Vista und Windows Server 2003 und 2008

    • Integraler Bestandteil von Windows Server 2008 R2 und Windows 7 und höher

  • Management und Automatisierung nicht nur von Windows

    • Management von Microsoft Server-Systemen wie Exchange 2013, SQL Server, Internet Information Services, Hyper-V, Virtual Machine Manager, Data Protection Manager etc.

    • Management der Systeme von Drittherstellern wie VMware, Citrix, Lotus Notes und viele andere mehr

    • Citrix Workflow Studio (Orchestrierungs-Tool) nutzt PowerShell als Basis

  • Objektorientierung

    • Fehleranfälliges und sprachabhängiges Parsing von Output entfällt (z.B. „Antwort von…“ / „Reply from…“ beim Parsing von PING-Output)

    • Sämtliche Methoden und Eigenschaften der Objekte stehen zur Verfügung und können aufgerufen bzw. ausgelesen und gesetzt werden

  • Gesamtes .NET-Framework nutzbar

    • (Fast) alles was mit .NET-Programmierung geht, geht auch interaktiv und in Scripts

    • Über Windows Forms können sehr einfach eigene User-Interfaces erstellt werden. Mit frei verfügbarem Forms-Editor „PrimalForms“ (http://www.primaltools.com/communitytools) noch einfacher

    • Nachteil: man braucht mindestens ein Grundverständnis über objektorientierte Programmierung

  • Pipelining

    • Ergebnis(se) einer Operation können über das Pipe-Symbol („|“) an das nächste Cmdlet weitergegeben werden

    • Es wird nicht Text-Output weitergeleitet, sondern die vollständigen .NET-Objekte, für die alle Methoden und Eigenschaften zur Verfügung stehen und benutzt werden können

    • Selbst komplexe Operationen können (bei Bedarf) als Einzeiler („One-Liner“) abgebildet werden

  • Erweiterbarkeit

    • Wenn „eingebaute“ Befehle nicht ausreichen und „.NET-Programmierung“ zu komplex ist, können eigene Cmdlets programmiert werden

    • Macht auch Microsoft selbst, z.B. für die oben angesprochenen Server-Applikationen

    • Erweiterungen werden in sogenannten Snap-Ins oder (seit PowerShell 2.0) in Modulen bereitgestellt, die dynamisch (zur Laufzeit) in der Konsole und in Scripts geladen werden können

    • Es sind bereits viele 3rd Party Snap-Ins verfügbar, sowohl kommerziell als auch frei verfügbar, z.B. die PowerShell Community-Extensions (http://pscx.codeplex.com), Quest Cmdlets für AD-Management (http://www.quest.com/powershell/activeroles-server.aspx), /Net-Cmdlets (http://www.nsoftware.com/powershell/default.aspx) etc.

    • Dies ermöglicht das Management der gesamten Infrastruktur – das heißt Active Directory, Virtualisierungs-Infrastruktur, ERP-System etc. – über PowerShell Scripts (bei Bedarf aus einem einzigen Script) 

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Was bieten die PowerShell Extensions für FrontRange DSM?

  • Snap-In/Modul stellt Navigation-Provider für DSM bereit

    • Navigation-Provider stellen strukturierte hierarchische Datenstruktur bereit, in der wie im Dateisystem navigiert werden kann („cd“, „mkdir“, „del“ etc.)

    • „Managed Users & Computers“, „Global Software Library“ und „Virtual Environments“ als PowerShell-Laufwerk („PSDrive“) verfügbar

  •  102 Cmdlets für die Verwaltung von DSM - Umgebungen

    • Verwaltung des Organisations-Verzeichnisses (Domänen, OUs, Computer und Benutzer, interne und extern Gruppen)

    • Verwaltung der Global Software Library (Ordner, Software-Kategorien, Pakete)

    • Verwaltung der Virtuellen Umgebungen
    • Verwaltung von Policies und Policy-Instanzen (Policies anlegen, abrufen und löschen, Policy-Instanzen und Compliance-Status abrufen, neu installieren etc.)

    • Vewaltung von Rechten und Rollen sowie des Schemas

    • OSD-spezifische Cmdlets (Computer-Reinstallation, WOL für Computer)

    • usw.

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Was sind die Einsatzgebiete der PowerShell Extensions?

  • Automatisierung

    • „Steuerung“ von FrontRange DSM „von außen“

    • Automatisierung von Import-Prozessen (z.B. AD-Sync)

    • Zuweisung von Patch-Paketen

    • Aktivierung von Policies zu definierten Zeiten

  • Integration in Dritthersteller-Systeme

    • Abbildung von Workflows für Provisioning und „Dynamic Data Center“ (z.B. über Citrix Workflow Studio)

    • Integration in Systeme wie Help-Desk, ERP, Meta-Directories etc.

    • Anbindung in oder von kundenspezifischer Individual-Software (Inhouse-Applikationen)

  • Migrationen

    • Automatischer Import der OSD 3.x Datenbank in DSM

    • Automatisches Setzen der „IsInstalled“-Bedingung für importierte NetInstall 5.x Pakete

    • Übernahme einer Assign&Delegate Struktur inkl. Computern und Benutzern

    • Import von Objekten aus abzulösenden Systemen (z.B. ZenWorks)

  • Synchronisierung

    • Automatisierter Abgleich von Test-, Integrations- und Produktionsumgebung

  • Workflows und Prozesse

    • Abbildung von Workflows und benutzerspezifischen Prozessen

    • Umsetzung von Vier-Augen-Prinzipien für Freigaben

    • Rollout-Steuerung: gestaffelte Aktivierung von Policy-Instanzen, ggfs. in Abhängigkeit der bisherigen Erfolgsquote

  • Reporting und Dokumentation

    • Erstellung von Reports über Zuweisungen, Compliance-Stati, Rollout-Fortschritte etc. in CSV-, HTML- oder anderen Formaten

    • Publishing von Reports z. B. in Intranets, SharePoint etc.

    • Dokumentation über den Status des Systems, der verfügbaren Paketen, der Zuweisungen etc.

  • User Help Desk

    • Erstellung von benutzerdefinierten User Interfaces für genau abgegrenzte Aufgabenstellungen (z.B. „Reinstall-Computer“)

    • Aufruf von definierten Funktionen/Prozessen von außerhalb der eMMC / DSMC (z.B. neuen Computer anlegen, aktivieren und ein Betriebssystem zuweisen)

    • Verwaltung von Gruppenmitgliedschaften

    • ...

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Wer sind die Zielkunden der PowerShell Extensions?

  • Kunden mit größeren DSM - Umgebungen und Anforderungen für:

    • Automatisierung der Administration aufgrund der Menge der (ansonsten manuell) auszuführenden Aktionen

    • Synchronisation von Test-, Integrations- und  Produktionsumgebung

    • Regelmäßig wiederkehrender Import (Synchronisation) von externen Verzeichnisdiensten wie Active Directory, Windows Domänen, LDAP-Verzeichnissen (OpenLDAP), SQL-Datenbanken etc.

  • Jeder FrontRange DSM Kunde, mit Anforderungen für

    • Abbilden von Rollout-Steuerungen (z.B. automatisches Aktivieren von Policies zu bestimmten Terminen, „Patch-Day“, )

    • Erstellung individueller UIs für dedizierte und begrenzte Aufgaben (z.B. „Reinstall my Computer“, „Show Computer-Compliance Status“, „Manage Computer Group-Memberships“ etc.)

    • Auswertungen, für die in DSM keine Möglichkeiten bestehen

  • Kunden mit Anforderung für die Integration in Dritthersteller-Systeme

    • Integration des Client Lifecycle Managements in Helpdesk- und IT Service Management-Systeme

    • Abbilden von Prozessen und Steuerung von Workflows über PowerShell Scripts oder Citrix Workflow Studio

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